Fettabsaugung (Liposuktion)
Kurzübersicht
- Dauer der Behandlung variert je nach Eingriff
- Narkoseart: Vollnarkose oder örtliche Betäubung
- Ambulante Behandlung evtl. mit professioneller Betreuung in der ersten Nacht.
Indikation:
isolierte, hartnäckige Fettpolster, die sich selbst durch strenge Diäten oder gezielte körperliche Aktivitäten nicht abbauen lassen
unregelmäßige Konturen nach Straffungsoperationen
Fettverteilungsstörungen, die durch Liposuktion behandelt werden können; betreffen alle Körperbereiche – insbesondere Hüften (als "Love Handles" beim Mann), Gesäß, Oberschenkel, Knie, Bauch, Brust (als Gynäkomastie beim Mann), Oberarme, Gesicht und Hals
Operation:
Die Schnittführung verläuft genau wie beim unteren Facelift, versteckt an der Kante des vorderen Ohrknorpels um das Ohrläppchen herum, entlang der Rückseite der Ohrmuschel bis in den Bereich der behaarten Hinterkopfhaut. Nach Straffung des dünnen, direkt unter der Haut gelegenen, flächenhaften Halsmuskels (Platysma) wird die Haut locker gespannt.
Eine zusätzliche Fettabsaugung empfiehlt sich vor allem bei übergewichtigen Patienten, bei denen die Kontur zwischen Kinn und Hals verstrichen ist.
Nach dem Eingriff:
- Spezieller Stützverband für 2 Wochen
- Kompressionskleidung für 3 Monate
- Fadenzug nach 10 – 14 Tagen
- Beginn der Narbennachsorge (Narbenmassage) nach Fadenzug bzw. nach Entfernen des Stützverbandes
- Vermeidung größerer körperlicher Belastung für 2 Wochen
- Vermeidung sportlicher Aktivitäten für 4 – 6 Wochen
- Vermeidung von Sonnenbrand oder Solarien für 6 Monate (oder Abdecken der Narben mit einer Sunblock-Creme)
- Postoperative Diät: Einmal abgesaugte Fettzellen wachsen zwar nicht nach, jedoch nehmen bei Diätfehlern die verbliebenen Fettzellen wiederum an Größe zu.